Vierstufiges Rettungskonzept

Die Richtlinie „Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und Betrieb von Eisenbahntunneln“ des Eisenbahn-Bundesamtes regelt Art und Umfang der baulichen und betrieblichen Sicherheitsmaßnahmen, die nach heutigem Stand der Technik notwendig sind.

Für jedes Tunnelbauprojekt gilt daher ein vierstufiges Sicherheitskonzept:

Präventivmaßnahmen zur Minderung der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses.

Ereignismindernde Maßnahmen sollen die Auswirkungen eines dennoch eingetretenen Ereignisses begrenzen. Beispielsweise sorgt die Notbremsüberbrückung dafür, dass ein Zug nach ausgelöster Notbremsung erst außerhalb des Tunnels zum Halten kommt.

Maßnahmen zur Selbstrettung werden von den Reisenden und dem Zugpersonal ausgeführt und durch bauliche Einrichtungen wie beispielsweise Fluchttreppenhäuser unterstützt.

Maßnahmen zur Fremdrettung führen Feuerwehren und Rettungsdienste aus. Diese werden ebenfalls durch bauliche Einrichtungen unterstützt. Beispiel hierfür sind die Rettungsplätze vor den Tunnelportalen.

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