Bautagebuch

Stabilität für den Tunnel

Bohren, schleifen, setzen: Die Bahn setzt Tunnelanker.

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Im gesamten Tunnelbereich, auch unterhalb des Alpha-Rotex-Gebäudes, werden aktuell Tunnelanker in die Seitenwände des Tunnels getrieben. Diese dienen als Rückverankerung im anstehenden Erdreich, um die Verbauwand stabil für den Einbau des Tunnels zu halten. Im ersten Schritt werden die Löcher für die Anker – mit einem Handbohrgerät – gebohrt. Anschließend werden die unterschiedlich langen Anker (Längen von 8 bis 12,50 Meter) gesetzt. Aus statischen Gründen werden auch Doppelanker eingebracht, zum Beispiel im Bereich des Alpha-Rotex-Gebäudes, denn hier unterliegt der Tunnel einer enormen Last.

Der fertige Tunnel führt künftig unter dem Kreisel Unterschweinstiege hindurch. Da der S-Bahn-Tunnel sehr tief liegt und noch unter dem FRAPORT Straßentunnel verläuft, befindet sich die Baugrube komplett im Grundwasser. Aktuell sind auch hier wieder Taucher im Einsatz, um die Wanne unter Wasser zu betonieren. Anschließend wird das Wasser abgepumpt.

Löcher für die Anker
Handbohrgerät im Einsatz
Anker werden gesetzt
Doppelanker für mehr Halt
Nahaufnahme Anker
Grundwasser in der Baugrube

Fotos: Stella Wamser/DB Netz AG

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